
Die Terrasse ist für viele Menschen ein bevorzugter Ort: ein Stück Natur direkt vor der Haustür, ein Platz zum Entspannen, Frühstücken oder einfach die frische Luft genießen. Damit das auch im Alter so bleibt, sollte man frühzeitig an Barrierefreiheit auch auf der Terrasse denken. Vor allem, wenn ein Terrassendach geplant ist oder die Terrasse ohnehin umgebaut werden soll, ist das der richtige Zeitpunkt.

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Ansprüche an die eigenen vier Wände und den Außenbereich. Wer heute noch mühelos eine Stufe übersteigt, kann morgen auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sein. Wer vorausschauend plant, bleibt länger selbstständig und kann weiterhin im eigenen Haus leben. Eine barrierefrei gestaltete Terrasse sie ist ein Gewinn an Komfort und Lebensqualität.
Der wichtigste Punkt ist der Übergang vom Wohnraum zur Terrasse.
Schwellenloser Übergang: Die Terrassentür sollte ebenerdig in den Außenbereich führen, ohne Absatz oder mit einer sehr flachen Übertrittsschwelle.
Rampe statt Stufen: Ist ein Höhenunterschied nicht zu vermeiden, sollte eine Rampe mit einem kleinen Gefälle und einer ausreichenden Breite eingebaut werden.
Rutschfester Bodenbelag: Der Terrassenbelag sollte auch bei Nässe sicher sein. Feinsteinzeug, Beton- oder Natursteinplatten mit geeigneter Oberfläche sind empfehlenswert. Wichtig: Die Fugen zwischen den Platten sollten schmal und fest verfüllt sein, damit Rollatorräder oder Rollstuhlreifen nicht hängen bleiben.


Ein Terrassendach schützt vor Regen, Wind und zu starker Sonneneinstrahlung und macht die Terrasse damit zu einem wetterunabhängigen Aufenthaltsort. Das ist besonders für ältere Menschen ein echter Mehrwert.
Feststehende Überdachungen aus Aluminium oder Holz mit Glas- oder Polycarbonat-Eindeckung sind die klassische Lösung. Sie bieten dauerhaften Schutz, sind wartungsarm und lassen sich gut mit Beleuchtung, Heizstrahlern oder Lüftungselementen kombinieren.
Lamellendächer bestehen aus drehbaren Aluminium-Lamellen, die sich per Motor öffnen und schließen lassen. Bei Sonnenschein lässt man Licht und Luft durch, bei Regen schließt man das Dach.
Markisen sind die günstigste und am weitesten verbreitete Variante. Als alleiniger Wetterschutz haben sie jedoch Grenzen: Bei starkem Regen oder Wind bieten sie weniger Schutz als ein festes Dach oder müssen sogar eingefahren werden.
Kaltwintergärten gehen einen Schritt weiter: Sie verwandeln die Terrasse in einen geschlossenen, aber dennoch lichtdurchfluteten Raum. Mit Glaswänden und einem festen oder verglasten Dach entsteht ein Puffer zwischen Innen und Außen, der die Nutzungszeit der Terrasse deutlich verlängert.
Kaltwintergärten mit Klimaanlage bietet Nelson Park ab sofort an. Die Temperatur kann damit im Sommer angenehm kühl gehalten werden. Gerade für ältere Menschen, deren Gesundheit durch die klimatischen Veränderungen der letzten Jahre besonders beeinträchtigt wird, ist das ein wichtiger Schutzfaktor. Hitzeperioden können für Senioren lebensgefährlich sein. Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenprobleme und die Einnahme bestimmter Medikamente machen ältere Menschen besonders anfällig für Hitzschlag und Dehydration. Eine Klimaanlage im Kaltwintergarten sorgt dafür, dass der Aufenthalt im Freien auch an Hochsommertagen angenehm und ungefährlich bleibt und man nicht auf ihn verzichten muss.
Das Dach sollte so dimensioniert sein, dass darunter genügend Bewegungsfreiheit bleibt, damit die Nutzung eines Rollators oder Rollstuhls weiterhin gut möglich ist. Stützen und Pfosten des Dachs sollten so positioniert werden, dass sie diese Flächen nicht einschränken. Bei Kaltwintergärten gilt dasselbe für die Türöffnungen.
Die Bedienelemente sollten in einer Höhe zwischen 85 und 105 cm angebracht sein, damit sie auch im Sitzen gut erreichbar sind. Noch komfortabler ist eine motorisierte Steuerung per Knopfdruck oder über ein Smarthome-System. Viele Anbieter ermöglichen heute die Bedienung per Fernbedienung, Wandschalter oder sogar per Sprachbefehl..
Wer die Terrasse auch in der Übergangszeit nutzen möchte, kann Infrarot-Heizstrahler benutzen. Sie wärmen direkt und ohne Verzögerung. Die meisten Modelle lassen sich dimmen und per Fernbedienung steuern. In einem geschlossenen Kaltwintergarten kann diese diese Aufgabe die Klimaanlage, die sowohl heizen als auch kühlen kann, übernehmen.
Im Alter lässt das Sehvermögen häufig nach. Glasflächen, transparente Seitenteile oder Stützen aus Aluminium sind auf der Terrasse oft schwer zu erkennen, vor allem bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Gute Beleuchtung: Eine gut ausgeleuchtete Terrasse erhöht die Sicherheit erheblich. LED-Leisten entlang des Dachrands oder Bodenleuchten, die in den Plattenrand eingelassen werden, sind perfekt.

Zugluft und Kälte werden im Alter oft als unangenehmer empfunden als in jüngeren Jahren. Glaswände oder Seitenmarkisen schützen vor Wind und ermöglichen es, auch an kühleren Tagen draußen zu sitzen.
Barrierefreie Umbauten können gefördert werden. Das Programm „Altersgerecht Umbauen“ der KfW-Bank unterstützt Maßnahmen, die das selbstständige Wohnen im Alter erleichtern. Auch der Umbau einer Terrasse oder der barrierefreie Zugang zum Außenbereich kann förderfähig sein. Es lohnt sich, vor Baubeginn bei der KfW oder der zuständigen Gemeinde nachzufragen.
Pflegebedürftige Menschen mit einem anerkannten Pflegegrad können zusätzlich bei ihrer Pflegekasse einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen.
Nicht jedes Terrassendach und nicht jede Umbaumaßnahme kann ohne Genehmigung realisiert werden. Je nach Bundesland und Gemeinde sind Terrassendächer ab einer bestimmten Größe genehmigungspflichtig. Ein erfahrener Fachbetrieb kennt die örtlichen Vorschriften.
Eine barrierefreie Terrasse mit einem durchdachten Dach ist nicht nur eine Frage des Alters, sie ist eine Frage der Lebensqualität. Wer jetzt plant, sichert sich langfristig einen großartigen Ort im Freien, der auch dann nutzbar bleibt, wenn sich die körperlichen Voraussetzungen verändern. Mit den richtigen Maßnahmen und einer guten Planung ist das für viele Menschen gut umsetzbar.
Ja, das kann man. Nelson Park hat in seiner Produktpalette Kaltwintergärten mit Klimaanlagen.
Sowohl die KfW-Bank als auch die Pflegekasse fördern altersgerechte Umbauten. Bei der Pflegekasse aber nur, wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt. Die Maßnahmen müssen jeweils beantragt werden und werden von Fall zu Fall entschieden.
Für unsere Chatfunktion nutzen wir eine Erweiterung der Userlike GmbH. Um den Chat nutzen zu können, aktivieren Sie bitte hier die Datenübertragung an Userlike.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen